Früh Genuss pflegen.

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Erst spülen, dann zapfen! – Reinigungstipps

Ist die Kölschstange rein, darf das Früh Kölsch rein. Reste von Spülmitteln oder Fettrückstände lassen die gewünschte Schaumkrone schnell in sich zusammenfallen oder erst gar nicht entstehen. Bewahren Sie Ihre Gläser so auf, dass sie mit Staub, Qualm oder Kochdünsten nicht in Berührung kommen. Eine wirkungsvolle Reinigung der Kölschstangen erreichen Sie mit sauberem Spülwasser und anschließendem Nachreinigen mit klarem, kaltem Wasser. Sie möchten auf Nummer sicher gehen, um garantiert den unverfälschten süffigen Geschmack zu genießen? Für diesen Fall empfehlen wir, die Gläser ohne Spülwasser zu reinigen. Heißes, klares Wasser, eine Spülbürste oder ein Schwamm reichen aus. Nach dem Reinigen einfach mit kaltem, klarem Wasser nachspülen. Fertig.

Einzelne Tropfen oder Wasserstellen auf der Kölschstange sind übrigens ein Hinweis dafür, dass falsch gespült wurde.

Ist das Glas wirklich sauber und rein, so ergibt sich ein geschlossener Wasserfilm, wenn es aus dem Wasser gezogen wird.

Lassen Sie Ihre Kölschstangen nach der Reinigung einfach an der Luft trocknen, statt sie mit einem
Küchentuch abzutrocknen oder gar zu polieren. Entstehen ein paar Wasserflecken ist das kein Problem.

Diese verschwinden, wenn Sie das Glas, so wie es sich gehört,
vor dem Gebrauch noch einmal mit klarem, kaltem Wasser durchspülen.

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O´zapft oder Oje?

Ein Fassanstich will gelernt sein. Zapfbesteck aus Holz sollten Sie vor Gebrauch einige Zeit ins Wasser legen. Der Hahn wird später mit dem leicht angefeuchteten Dichtungsgummiring gerade in die untere Öffnung des Fasses gedreht. Dabei muss der Zapfhahn geschlossen sein. Jetzt wird der Hahn mit einem oder zwei kräftigen Schlägen in das Fass getrieben. Zapfen Sie anfangs vorsichtig. Der Innendruck des Fasses ist sehr groß.

Nach einiger Zeit fließt kein Kölsch mehr aus dem Hahn, obwohl das Fass noch nicht leer ist. Um das Früh Kölsch dennoch bis zum letzten Tropfen genießen zu können, schlagen Sie einfach den so genannten Fitting, das Ausgleichsventil, auf der Fassoberseite ein.

Wichtig: nach dem Transport sollte Fassbier einige Zeit stehen, damit es sich beruhigen kann. Im Optimalfall sollte es vor dem Anzapfen mindestens einen halben Tag ruhen.