Typisch Köln

Heinzelmännchen-Brunnen


Und es gibt sie doch

Dieser Kölner Brunnen steht gegenüber dem Brauhaus Früh am Dom. Er wurde in den Jahren 1897–1900 von dem Architekten Heinrich Renard und seinem Vater, dem Bildhauer Edmund Renard, gestaltet. Der Brunnen wurde vom Kölner Verschönerungsverein aus Anlass des 100. Geburtstags von August Kopisch (1799-1853) gestiftet.

Denn dieser August Kopisch, ein deutscher Maler und Dichter, hat die Kölner Heinzelmännchen mit seinem Gedicht berühmt gemacht. Der Sage nach waren diese nämlich Kölner Hausgeister, die nachts, wenn alles schlief, die Arbeit der Bürger verrichteten. Die fleißigen Zwerge mit ihren typischen Zipfelmützen wurden jedoch eines Nachts bei ihrer Arbeit beobachtet und ihr Geheimnis somit entdeckt. Daraufhin verschwanden sie für immer.

Der Heinzelmännchenbrunnen zeigt diese Enthüllungsszene. Über dem Brunnen steht die hübsche Schneidersfrau, die mit einer Laterne in der Hand oberhalb einer Treppe steht. Zu ihren Füßen purzeln links und rechts die entdeckten Heinzelmännchen die Treppe herunter. Unter der Schneidersfrau steht auf einem Schriftband der Kernsatz des Gedichtes von August Kopisch: „Neugierig war des Schneiders Weib“.

Vom eigentlichen Brunnen geht zu zwei Seiten eine Sandsteinmauer ab, in die acht Reliefs eingearbeitet sind. Sechs davon zeigen die einzelnen Gewerke der nächtlichen Helfer. Dargestellt sind: Zimmermann, Schreiner, Bäcker, Metzger, Schenk und Schneider. Dazwischen befinden sich noch zwei Reliefplatten mit Auszügen aus dem Gedicht.

An der Rückseite des Brunnens sitzt eine Eule auf einem Buch und hält eine Lupe in den Krallen. Sie steht für Klugheit und Weisheit, das Buch und die Lupe weisen auf das literarische Werk von August Kopisch hin.

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